Das Heimspiel Irlands gegen Israel in der Nations League wird an einem neutralen Ort und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, bestätigte der irische Fußballverband am Freitag.
Irland und Israel spielen in der Gruppe B der UEFA Nations League zusammen mit Kosovo und Österreich.
Der irische Fußballverband wurde von propalästinensischen Aktivisten zum Boykott des Spiels gegen Israel aufgerufen. Der Verband gab bekannt, dass die für den 4. Oktober in der irischen Hauptstadt geplante Partie aufgrund „organisatorischer Schwierigkeiten“ an einem neutralen Ort ausgetragen wird.
Beim letzten Heimspiel gegen Katar warfen irische Aktivisten aus Protest Tennisbälle auf den Platz. Auf den Bällen stand „Stoppt das Spiel“ – eine Anspielung auf das Spiel gegen Israel.
Der irische Fußballverband hat bestätigt, dass er die Genehmigung der UEFA zur Verlegung des Oktober-Spiels erhalten hat. Der Austragungsort ist noch nicht bekannt.
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Die beiden Mannschaften treffen am 27. September erneut aufeinander, ebenfalls auf neutralem Boden. Israel trägt seine Heimspiele weiterhin auf neutralem Boden aus.
„Nach Rücksprache mit verschiedenen Beteiligten hat der englische Fußballverband (FA) festgestellt, dass operative Herausforderungen Auswirkungen auf das Heimspiel haben könnten. Die Partie wird daher nicht im Aviva Stadium ausgetragen“, so die FA in einer Erklärung.
„Der Verband versteht und respektiert die von Spielern und Mitarbeitern, Fans, Mitgliedern, Aktivisten, der Öffentlichkeit und der irischen Fußballgemeinschaft in Bezug auf dieses Spiel geäußerten Ansichten.“
Der Verband hat erneut bekräftigt, dass ein Boykott von Spielen Irlands Chancen auf die Qualifikation für die Euro 2028, die Irland gemeinsam mit Großbritannien organisiert, beeinträchtigen könnte.
„Der Verlust von sechs Punkten könnte zum Abstieg in die Liga C der UEFA Nations League führen und unsere Qualifikationschancen schwächen“, hieß es weiter in der Erklärung des irischen Fußballverbands.
Irland gehört zu den Ländern, die Palästina am stärksten unterstützen.
Der irische Fußballverband hat mitgeteilt, dass er in engem Kontakt mit dem palästinensischen Fußballverband stehe, „der seine Anerkennung für die prinzipienfeste Haltung des irischen Fußballverbands zur Unterstützung der Rechte des palästinensischen Volkes und der palästinensischen Athleten zum Ausdruck gebracht hat.“
Der irische Fußballverband fügte hinzu, er habe zuvor die UEFA aufgefordert, den israelischen Verband aus Protest gegen Israels Militäraktion im Gazastreifen von UEFA-Wettbewerben auszuschließen.
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