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Fußball

Die Angriffskraft von PSG gegen Londons eiserne Verteidigung

FINALE

Eine Mannschaft erzielt durchschnittlich 2.75 Tore pro Spiel, die andere kassiert durchschnittlich 0.43 Gegentore pro Spiel. Im Champions-League-Finale am 30. Mai in Budapest, Ungarn, trifft die Mannschaft mit dem besten Angriff auf die beste Verteidigung.

Der amtierende Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat in 16 Spielen 44 Tore erzielt. Damit könnte der Rekord von 45 Toren in einer Champions-League-Saison fallen. Diesen Rekord hält der FC Barcelona seit der Saison 1999/2000. Die Katalanen absolvierten damals 16 Spiele, Rivaldo erzielte dabei 10 Tore. Barcelona verpasste jedoch das Finale. Dort trafen Real Madrid und der FC Valencia aufeinander.

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Arsenal, das sich direkt für das Achtelfinale qualifizierte und zwei Spiele weniger als PSG absolvierte, kassierte in 14 Spielen sechs Gegentore. Das einzige ungeschlagene Team des Wettbewerbs, mit acht Siegen in der Liga, ließ in sechs K.o.-Spielen nur zwei Gegentreffer zu, erzielte aber selbst nur sechs Tore.


Arsenal steht zum ersten Mal seit 20 Jahren im Finale.

Die Champions-League-Erfahrung wird PSG in Budapest zugutekommen. Für die Franzosen ist es das dritte Finale innerhalb von sechs Jahren. Nach der 0:1-Niederlage gegen Bayern München im Finale 2020 gewannen die Pariser im vergangenen Jahr erstmals den Europapokal der Landesmeister – mit einem deutlichen 5:0-Sieg gegen Inter Mailand.

Diese Trophäe fehlt in Arsenals Sammlung. Die Gunners standen vor 20 Jahren zum einzigen Mal im Finale. Damals unterlagen sie mit Spielern wie Robert Pires, Cesc Fabregas, Fredrik Ljungberg und Thierry Henry dem FC Barcelona mit 1:2. Arsenal musste früh im Spiel auf Torhüter Jens Lehmann verzichten, der vom Platz gestellt wurde.


PSG eliminierte Arsenal letztes Jahr im Halbfinale.

Im vergangenen Jahr fanden drei Spiele zwischen PSG und Arsenal statt. Die englische Mannschaft gewann die Gruppenphase mit 2:0, verlor aber beide Halbfinalspiele mit 0:1 und 1:2. Die anderen vier Spiele fanden vor 10 bzw. 32 Jahren statt.

Und schließlich werden in Budapest zwei spanische Trainer die Mannschaften betreuen. Luis Enrique ist seit Juli 2023 Trainer von PSG, während Mikel Arteta im Dezember 2019 das Traineramt bei Arsenal übernommen hat.

Luis Enrique hat die Champions League bereits zweimal als Trainer gewonnen. Mit dem FC Barcelona gelang ihm in der Saison 2014/15 und mit PSG in der Saison 2014/25 sogar das Triple. In dieser Saison kann er das nicht wiederholen. Während PSG kurz davor steht, die französische Ligue 1 zum fünften Mal in Folge zu gewinnen, schied das Team im Achtelfinale des französischen Pokals aus.