Die FIFA hat die ihrer Ansicht nach „koordinierten und anhaltenden Bemühungen“ zur Untergrabung des Weltfußballverbandes und seines Präsidenten Gianni Infantino scharf kritisiert.
Die Stellungnahme der FIFA erfolgte im Anschluss an einen Bericht des Telegraph, in dem behauptet wird, dass Infantinos angebliche Freundin von der UEFA eine Abfindung erhalten habe, nachdem Infantino eine Affäre hatte, während er Generalsekretär der UEFA war.
Die FIFA hat „unbegründete Behauptungen und offenkundig falsche Anschuldigungen“ scharf kritisiert und hinzugefügt, dass „Spekulationen und Andeutungen nicht als Tatsachen dargestellt werden sollten“.
Infantino geriet wegen eines Plans zum Verkauf von WM-Anteilen zunehmend unter Druck der UEFA und der europäischen nationalen Fußballverbände; dieser Plan ist inzwischen gescheitert.
Die UEFA erklärte, sie habe das Vertrauen in Infantino verloren, während die Präsidentin des norwegischen Fußballverbands, Lise Caveness, den Schweizer zum Rücktritt aufforderte.
„Der FIFA-Präsident wurde von den FIFA-Mitgliedsverbänden demokratisch gewählt und übt weiterhin deren Mandat aus. Es wird immer deutlicher, dass einige gezielt und andauernd versuchen, die FIFA und ihren Präsidenten zu untergraben“, erklärte die FIFA in einer Stellungnahme.
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Neue Behauptung: Infantinos Freundin wurde von der UEFA bezahlt, als er Teil davon war.
„Diejenigen, die nicht die Unterstützung der nationalen Mitgliedsverbände der FIFA haben, sollten nicht versuchen, durch Anschuldigungen, Unterstellungen oder Desinformationen das zu erreichen, was sie durch die demokratischen Prozesse der FIFA nicht erreichen können.“
Der Widerstand gegen Infantino kommt hauptsächlich aus Europa. Die nächste Stellungnahme der FIFA wurde am späten Samstagabend veröffentlicht.
„Veränderungen stellen unweigerlich etablierte Interessen infrage. Doch die Ablehnung dieser Veränderungen rechtfertigt nicht den Versuch, das demokratische Mandat des FIFA-Präsidenten oder die Institution, zu deren Führung er gewählt wurde, zu untergraben. Die FIFA begrüßt legitime Kontrollen. Diese Kontrollen sind jedoch keine Lizenz, Fakten zu verdrehen, unbegründete Anschuldigungen zu erheben oder Ablenkungsmanöver zu inszenieren, die den Fortschritt behindern sollen. Wo Berichterstattung ungenau oder irreführend ist, wird die FIFA dies direkt und entschieden anprangern“, heißt es in der Erklärung.