Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) wird am 8. Oktober die Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen die Entscheidung des Afrikanischen Fußballverbands (CAF) verhandeln, ihm den Titel des Afrika-Cups abzuerkennen.
Der Fall bezieht sich auf das Finale zwischen Senegal und Marokko in Rabat, das Senegal mit 1:0 gewann. Das Spiel wurde jedoch nach einem Vorfall in den letzten Minuten von Kontroversen überschattet.
Nach einem Elfmeter für Marokko verließen die senegalesischen Spieler aus Protest kurzzeitig das Spielfeld. Nach etwa 14 Minuten kehrten sie zurück und konnten die Partie schließlich für sich entscheiden.
Doch dann traf die CAF eine Entscheidung, erklärte Marokko mit einem offiziellen Ergebnis von 3:0 zum Sieger und entzog Senegal den Titel, den es auf dem Spielfeld gewonnen hatte.
Der senegalesische Fußballverband focht diese Entscheidung an und wandte sich mit dem Fall an den CAS, um die Aufhebung der CAF-Entscheidung und die Wiederherstellung des Titels zu erwirken.
Die Anhörung findet in Lausanne, Schweiz, statt; die endgültige Entscheidung wird voraussichtlich nach Prüfung der Argumente beider Seiten getroffen.
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