In der zweiten Minute brachte Kosovare Asllani Schweden mit 1:0 gegen den amtierenden Europameister England in Führung. Schweden erzielte in der 25. Minute ein weiteres Tor. Schwedens Kapitänin Asllani wurde in der 77. Minute ausgewechselt.
Gleich in der 79. Minute verkürzte England auf 2:1, in der 81. Minute glich es zum 2:2 aus. Was das Ergebnis angeht, war Asllanis Einwechslung nicht gut. Die Zahlen änderten sich nicht.
Und das Viertelfinalspiel der Euro 2025, die in der Schweiz stattfindet, wurde dramatisch im Elfmeterschießen entschieden. Nach einer interessanten Serie von Elfmetern zog England ins Halbfinale ein.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenAsllani zeigte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht. Zuvor hatte sie erklärt, sich nach dieser EM von Schweden zu verabschieden. Die 35-Jährige bestätigte dies nach dem Spiel nicht. Sie ließ es sich gewissermaßen offen, ob sie weiterhin für Schweden spielen würde, wo sie bereits eine Legende ist.
„Leer. Das ist das Einzige, was ich im Moment fühle“, sagte Asllani. „Ich habe im Moment keine Antwort darauf. Ich fühle einfach eine riesige Leere. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass wir aus dem Turnier ausgeschieden sind“, fügte sie hinzu, als sie gefragt wurde, ob das Spiel gegen Schweden das letzte sei.
Der Kosovare hat insgesamt 203 Spiele für Schweden bestritten. Und dabei insgesamt 50 Tore erzielt.
Seit 2009 stand sie bei jedem EM-Spiel Schwedens in der Startelf. Mit 35 Jahren und 353 Tagen ist sie die älteste Spielerin, die in einem EM-Viertelfinale ein Tor erzielte. Sie ist zudem die einzige Spielerin, die seit Einführung dieses Viertelfinales im Jahr 2009 in jedem EM-Viertelfinale auf dem Platz stand.
Nur sechs Spielerinnen in der Geschichte haben mehr Einsätze in der Nationalmannschaft absolviert als Kosovare Asllani. Das macht sie zu einer Weltlegende unter den Fußballerinnen.
Doch all die Rekorde waren nach dem Spiel gegen England und dem Ausscheiden wenig wichtig. Sie konnte nicht sagen, was schiefgelaufen war. Sie hörte auf, als Schweden schnell zwei Gegentore kassierte.
„Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel. Wir haben zwei schnelle Tore geschossen. Dann haben wir gut verteidigt und uns gleichzeitig Chancen erarbeitet. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was in diesen Minuten schiefgelaufen ist, als sie zwei schnelle Tore geschossen haben. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich fühle mich im Moment einfach leer. Wir hatten eine Mannschaft, die das ganze Turnier hätte gewinnen können. Ich kann nicht akzeptieren, was passiert ist, dass wir raus sind. Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, betonte Asllani.
Unabhängig davon, ob er seine Karriere in Schweden fortsetzt oder nicht, ist die Leistung des Kosovare Asllani im Fußball großartig.