Deutschland darf am Abend vor dem Achtelfinalspiel der EM 16 gegen England nicht im Wembley-Stadion trainieren, da befürchtet wird, dass es aufgrund der für London vorhergesagten Regenfälle zu große Schäden auf der Spielfeldoberfläche geben könnte.
Die deutsche Zeitung Bild nannte es einen „Skandal“ und sagte, es verschaffte England einen unfairen Vorteil, das alle drei Gruppenspiele auf heimischem Boden bestritt.
Die UEFA hat Sky Sports News mitgeteilt, dass die Entscheidung zwar bedauerlich, aber unvermeidlich sei und für alle Mannschaften gilt, die die Spiele dieser Runde im Wembley-Stadion bestreiten.
Nach Gesprächen mit dem Bodenpersonal von Wembley wurde den österreichischen und italienischen Spielern außerdem das Training auf dem Spielfeld vor ihrem Spiel am Samstagabend untersagt.
Für den Norden Londons werden 48 Stunden lang Gewitter und starker Regen vorhergesagt, bevor es am Dienstag um 18 Uhr losgeht.
Aus diesem Grund hat Deutschland seine Trainingspläne geändert und wird am Montagmorgen eine zusätzliche Einheit an seinem Trainingsstandort in Herzogenaurach bei Nürnberg absolvieren, bevor es später am Tag nach London fliegt.
Deutschland und England treffen am Dienstag im Wembley-Stadion aufeinander und kämpfen um den Einzug ins Viertelfinale der EM 2020.