Der Schweizer Stürmer Breel Embolo beantragte am Mittwoch in der US-Botschaft in Bern ein Notfallvisum, nachdem ihm am Vortag aufgrund einer strafrechtlichen Verurteilung die Mitreise mit der Mannschaft zur Weltmeisterschaft verweigert worden war.
Embolo hat eine Strafe, die in diesem Jahr verpflichtend wurde.
Embolo wurde beschuldigt, 2018 in Basel in eine Schlägerei verwickelt gewesen zu sein, und sein Schuldspruch wurde letzte Woche in der Berufung bestätigt. Die Entscheidung wurde im April rechtskräftig, nur wenige Wochen bevor Embolo zu seiner dritten Weltmeisterschaft in die USA reisen sollte.
„Die Untersuchungen der Botschaft konzentrierten sich insbesondere darauf, ob er in körperliche Gewalt verwickelt war. Dies war nicht der Fall“, erklärte der Schweizerische Fußballverband. „Breel und die Mannschaft warten nun auf die Genehmigung, damit er nach San Diego reisen und sich dem Team so schnell wie möglich anschließen kann.“
Die Schweiz startet am 13. Juni gegen Katar in die Weltmeisterschaft.
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Embolo ist nicht in die USA gereist, seine Dokumente werden geprüft.
Die Schweizer spielen dann gegen Bosnien und Herzegowina, während sie die Gruppenphase mit einem Spiel gegen Kanada am 24. Juni abschließen.
Der 29-jährige Embolo gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Schweizer Nationalmannschaftsspitze. Er hat in 86 Spielen 24 Tore erzielt.