Am Sonntag brachen in fast 100 Gebieten Bulgariens Waldbrände aus, bei denen zahlreiche Häuser niederbrannten und die Bewohner zur Evakuierung gezwungen wurden.
Ein Feuer im Pirin-Gebirge im Südwesten des Landes hat sich schnell über Tausende Hektar Wald ausgebreitet.
Mehr als 200 Feuerwehrleute, die in das Gebiet geschickt worden waren, wurden abgezogen, nachdem starke Winde ihr Leben bedroht hatten. Die Behörden fügten hinzu, sie warteten auf Luftunterstützung aus anderen Ländern der Europäischen Union, schrieb Reuters.
In Westbulgarien brach am Samstag ein Feuer aus, das sich schnell über die Grenze zu Serbien entlang des Miloslavska-Gebirges ausbreitete und fast das gesamte Dorf Rani Lug niederbrannte.
„Es ist eine gnadenlose Tragödie“, sagte Feuerwehrmann Swesdelin Wlajkow. „In all meinen Jahren als Feuerwehrmann habe ich so etwas noch nie erlebt.“
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Die Behörden gaben bekannt, dass drei Dörfer evakuiert wurden und dass das Feuer erheblichen Schaden angerichtet hat.
In einer Erklärung beschrieb das Innenministerium die Brandsituation in Bulgarien als „dynamisch und ernst“.
Am Sonntagnachmittag brach im Dorf Kozarevo in der südöstlichen Provinz Jambol ein Großbrand aus, bei dem mehrere Häuser niederbrannten.
Und neben Bulgarien sind auch viele Länder Südosteuropas weiterhin mit extremen Temperaturen und massiven Bränden konfrontiert.
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Erst gestern gab es Berichte, dass Griechenland im ganzen Land mit schweren Waldbränden konfrontiert sei, während die Behörden die Bewohner der am schlimmsten betroffenen Region, nur 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Athen, evakuierten.
Unterdessen kämpften Feuerwehrleute auch in der Türkei gegen Brände, während im Mittelmeerraum eine sengende Hitzewelle herrschte. Die Behörden mussten daraufhin über 3,600 Menschen aus Siedlungen in zwei Provinzen evakuieren.