DIE WELT

Der Tatverdächtige des Schießangriffs in München ist gestorben

Deutsche Polizei - München

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Foto: Associated Press

Aktualisiert (11:19) – Der Tatverdächtige des Schießanschlags in München am Donnerstagmorgen ist gestorben, gab die deutsche Innenministerin Nancy Faeser bekannt.

Der Verdächtige wurde nach dem Vorfall, der sich in der Nähe des Nazi-Dokumentationszentrums der Stadt ereignete, das sich in der Nähe des israelischen Generalkonsulats befindet, von der Polizei erschossen. 

Faeser erklärte, dass es in München zu einem „schwerwiegenden Vorfall“ gekommen sei und dass der Schutz israelischer Institutionen oberste Priorität habe.


Bei einem Schusswaffenanschlag im NS-Dokumentationszentrum erschießt die Münchner Polizei einen Verdächtigen

Als Reaktion auf einen Vorfall in der Nähe des Nazi-Dokumentationszentrums der Stadt findet am Donnerstagmorgen in München ein großer Polizeieinsatz statt. 

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte am Donnerstag zuvor berichtet, dass ein Verdächtiger das Feuer auf das NS-Dokumentationszentrum in München eröffnet habe.

Die Münchner Polizei machte keine Angaben zu dem Vorfall und schrieb in sozialen Netzwerken, dass die Polizei eine verdächtige Person erschossen habe.

Das Zentrum befindet sich neben dem israelischen Generalkonsulat.

In einem in sozialen Netzwerken kursierenden Video sind mehrere Schüsse zu hören.

Es gebe derzeit keine Berichte über weitere Verdächtige im Zusammenhang mit dem Einsatz, teilte die Polizei mit und fügte hinzu, dass eine große Truppe vor Ort sei.

Das israelische Außenministerium gab bekannt, dass das Konsulat in München zum Zeitpunkt der Schießerei geschlossen war und dass von dem Vorfall kein Konsulatspersonal betroffen war.