US-Präsident Donald Trump sagte, dass der faktische Machthaber Saudi-Arabiens nichts von der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi von der Washington Post im Jahr 2018 gewusst habe.
Trump äußerte sich dazu am Dienstag während eines Treffens mit Kronprinz Mohammed bin Salman im Oval Office auf Nachfrage von Journalisten. Seine Behauptung widerspricht einem US-Geheimdienstbericht aus dem Jahr 2021.
Trump sagte außerdem, Khashoggi selbst sei „äußerst umstritten“ gewesen.
Die beiden Staatschefs erörterten auch engere wirtschaftliche Beziehungen.
Der Kronprinz hat erklärt, dass Saudi-Arabien eine Billion Dollar in den Vereinigten Staaten investieren wird.
Unterdessen bestätigte ein Beamter, dass Cristiano Ronaldo, Kapitän des saudischen Fußballclubs Al-Nassr, später im Weißen Haus erscheinen wird.
Der heutige Besuch des Kronprinzen im Weißen Haus ist sein erster seit der Ermordung des saudischen Kritikers Khashoggi durch saudische Agenten im Jahr 2018 in Istanbul, die weltweit für Empörung sorgte.
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Der US-Geheimdienst war zu dem Schluss gekommen, dass MBS die Gefangennahme oder Tötung von Khashoggi genehmigt hatte.
Der Kronprinz, allgemein bekannt unter seinen Initialen MBS, hat bestritten, den Einsatz angeordnet zu haben, übernahm aber als faktischer Herrscher des Königreichs die Verantwortung.