Unterstützen Sie TIME. Bewahren Sie die Wahrheit.
DIE WELT

Rutte: Wir sind Russlands nächstes Ziel

Mark Rutte

Foto: Associated Press

NATO-Generalsekretär Mark Rutte rief die Verbündeten des Militärbündnisses dazu auf, ihre Verteidigung durch höhere Ausgaben und eine gesteigerte Produktion zu stärken, und warnte gleichzeitig, dass Russlands nächstes Ziel die NATO sein werde.

Rutte erklärte, man dürfe keine Zeit verlieren, warnte aber gleichzeitig davor, dass Russland innerhalb von fünf Jahren bereit sein könnte, militärische Gewalt gegen die NATO anzuwenden.

Unterstützen Sie die ZEITDie Wahrheit bewahren.

Professioneller Journalismus liegt im öffentlichen Interesse. Ihre Unterstützung trägt dazu bei, dass er unabhängig und glaubwürdig bleibt. Unterstützen auch Sie uns! 1 Euro macht einen Unterschied.

Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten Beitragen

„Ich bin heute hier, um Ihnen zu zeigen, wo die NATO steht und was wir tun müssen, um einen Krieg zu verhindern, bevor er beginnt. Und dazu müssen wir uns über die Bedrohung im Klaren sein: Wir sind Russlands nächstes Ziel und wir sind bereits gefährdet“, sagte er laut einem Bericht des Guardian in Berlin. 

Er betonte, dass Russland gegenüber der NATO und der Ukraine immer härter und rücksichtsloser geworden sei.

„Die meisten spüren die Dringlichkeit nicht. Und viele glauben, wir hätten noch Zeit. Das stimmt nicht. Wir müssen jetzt handeln. Die Verteidigungsausgaben und die Produktion unserer Verbündeten müssen rasch gesteigert werden. Unsere Streitkräfte müssen alles haben, was sie brauchen, um unsere Sicherheit zu gewährleisten“, sagte Rutte.

Rutte sagte weiter, dass China eine wichtige Stütze für Russland sei, die es ihm ermögliche, seine aggressive Politik fortzusetzen, und dass es auch von Nordkorea und dem Iran unterstützt werde.

Er lobte den US-Präsidenten für seine Bemühungen.  Er sagte, er sei der Einzige, der Putin an den Verhandlungstisch bringen könne.

„Also lasst uns Putin testen. Mal sehen, ob er wirklich Frieden will oder ob er es vorzieht, dass das Massaker weitergeht“, sagte Rutte.