Die Ölpreise stiegen weiter an, nachdem Iran und Israel zum ersten Mal seit der im April zwischen den beiden Parteien und den Vereinigten Staaten vereinbarten Waffenruhe Raketenangriffe ausgetauscht hatten.
Der Preis für Brent-Rohöl, die globale Referenzsorte, stieg um 4.5 Prozent auf 97.30 US-Dollar pro Barrel. Gleichzeitig legte US-Rohöl um 4.3 Prozent auf rund 94.50 US-Dollar pro Barrel zu.
Laut Associate Professor Jiajia Yang von der James Cook University in Australien ist es noch zu früh, um festzustellen, ob die Angriffe eine umfassende Eskalation des Konflikts darstellen, aber Händler kalkulieren bereits neue Risiken für die globalen Ölmärkte.
Die Spannungen wirkten sich auch auf die asiatischen Finanzmärkte aus. Die Aktienmärkte in Asien brachen am Montag stark ein, wobei wichtige Indizes wie der südkoreanische Kospi fast 8 Prozent ihres Wertes verloren.
Analysten warnen davor, dass eine weitere Eskalation des Konflikts im Nahen Osten erhebliche Folgen für die globale Energieversorgung und die Stabilität der internationalen Märkte haben könnte.
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