Wie Euronews am Dienstag berichtete, haben Schiffe allmählich wieder begonnen, die Straße von Hormuz zu passieren, eine der wichtigsten Seewege für den globalen Energiehandel.
US-Präsident Donald Trump erklärte, die Meerenge werde bis Freitag „vollständig geöffnet“ sein, und fügte hinzu, dass Schiffe bereits begonnen hätten, Öl aus der Region zu transportieren.
Iranische Medien bestätigten, dass mehrere Öltanker und Frachtschiffe das Gebiet passiert haben, das bis vor Kurzem von Seeblockaden betroffen war.
Trotz des von Washington geäußerten Optimismus bleibt jedoch unklar, wer die effektive Kontrolle über diesen strategischen Seewegkorridor haben wird.
Die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass die erzielte Vereinbarung einen Rechtsrahmen vorsieht, nach dem die Straße von Hormuz gemeinsam von Iran und Oman verwaltet wird.
Die Meerenge, die an ihrer engsten Stelle nur 38 Kilometer breit ist, dient dem Transport von etwa einem Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssigerdgases.
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Was geschieht in der Straße von Hormuz?
Das Institute for the Study of War (ISW) in Washington kam zu dem Schluss, dass die USA und der Iran das Abkommen unterschiedlich interpretieren, was es schwierig macht, dessen endgültige Fassung zu bestimmen. Laut der Analyse des Instituts könnte das Abkommen, wenn es gemäß der iranischen Position interpretiert wird, einen bedeutenden strategischen Sieg für Teheran darstellen.
Gleichzeitig umfasst das Abkommen auch andere wichtige Themen, darunter die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte im Ausland, Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Einbeziehung von Inspektoren der USA und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in den Überwachungsprozess.
Obwohl beide Seiten das Abkommen als Schritt in Richtung Frieden dargestellt haben, äußerten iranische Offizielle Bedenken und erinnerten an die Geschichte früherer Abkommen, die ihrer Ansicht nach nicht eingehalten wurden.
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