Moskau beging den Tag des Sieges mit einer Militärparade auf dem Roten Platz. Die Zeremonie fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt und wurde von der russischen Führung sowie mehreren ausländischen Staats- und Regierungschefs besucht.
In seiner Rede zeigte sich der russische Präsident Wladimir Putin zuversichtlich, dass Russland den Ukraine-Konflikt gewinnen werde, und bezog sich dabei auf die russischen Truppen, die in dem andauernden Konflikt kämpfen. Er fügte hinzu, die russischen Streitkräfte stünden einer aggressiven Macht gegenüber, „die vom gesamten NATO-Block bewaffnet und unterstützt wird“.
„Der Sieg war und wird immer unser sein“, sagte Putin und betonte dabei seiner Ansicht nach die moralische Stärke, den Mut und die Einheit der russischen Armee.
Die diesjährige Parade fand im Rahmen des Tages des Sieges statt, der an die Niederlage Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg erinnert und als wichtigster säkularer Feiertag in Russland gilt.
Die russischen Behörden hatten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, außerdem wurde über eine von den USA vermittelte dreitägige Waffenruhe mit der Ukraine berichtet, die als Versuch gewertet wurde, das Risiko von Zwischenfällen während der Zeremonie zu verringern.
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Im Gegensatz zu den Vorjahren fand die Parade dieses Mal ohne die Präsentation von Panzern und schweren Waffen statt, abgesehen von einem zeremoniellen Überflug von Kampfflugzeugen.
Russische Beamte erklärten, die Änderung des Formats stehe im Zusammenhang mit der „aktuellen operativen Lage“ und potenziellen Angriffsgefahren.
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