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DIE WELT

Zwei Fluggesellschaften verklagt, weil sie „Fensterplätze“ verkauften, aber keine Fenster bekamen

Ulse

Delta Air Lines und United Airlines wurden von Passagieren verklagt, die behaupteten, sie hätten mehr für einen Fensterplatz bezahlt, seien aber stattdessen neben einem leeren Platz platziert worden.

Die Klage fordert Schadensersatz in Millionenhöhe für über eine Million Kunden jeder Fluggesellschaft.

Sie sagten, die Unternehmen hätten auf der Buchungsseite nicht angegeben, dass die Sitze überhaupt keine Fenster hätten, obwohl sie aufgefordert wurden, dafür extra zu zahlen, berichtete die BBC. 

Die Kläger gaben an, dass die Sitze in den Flugzeugen aufgrund der Position von Klimaanlagenschächten, elektrischen Leitungen oder anderen Teilen fensterlos gewesen seien.

Beide Fluggesellschaften bezeichnen die Sitze an den Seiten ihrer Flugzeuge als „Fensterplätze“, obwohl sie wissen, dass einige davon keine Fenster haben, heißt es in der Klage. Passagiere müssen für die Wahl eines solchen Sitzes mehr bezahlen als für einen Standardsitz.

Die Anwälte der Kläger bezeichneten dies als „irreführende“ und „illegale“ Vorgehensweise.