Das Erdbeben, das Burma am Freitag erschütterte, hat nicht nur Tausende Tote und Verletzte gefordert, sondern auch eine schwere Krise ausgelöst, in der es den Menschen an grundlegenden Dingen wie Strom, Trinkwasser und Toiletten mangelt. Das berichtete die „BBC“.
Es gibt auch Berichte über Nahrungsmittelknappheit, lange Warteschlangen auf Märkten und kaum funktionierende Telefonleitungen.
Außergewöhnliche Umstände haben auch außergewöhnliche Maßnahmen erforderlich gemacht. Nach burmesischer Tradition werden die Leichen eingeäschert, doch heute wird diese Zeremonie in nicht-traditioneller Form durchgeführt, indem die Leichen in Gruppen verbrannt werden.
Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) hat das Erdbeben die bereits schlimme Lage in Burma, das sich bereits das vierte Jahr in Folge in einem Bürgerkrieg befindet, noch verschärft. Trotz der Zerstörung gibt es Berichte, die darauf schließen lassen, dass die Militärführung des Landes weiterhin Luftangriffe gegen prodemokratische Gruppen und ethnische Milizen durchführt.
Am Dienstag wurde in Burma zum Zeitpunkt des Erdbebens eine Schweigeminute abgehalten, um der Opfer zu gedenken.
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