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DIE WELT

Über 60 Menschen nach Überschwemmungen in China evakuiert

China, Evakuierung

Die Behörden haben rund 60,000 Menschen aus ihren Häusern in Guangdong evakuiert, nachdem heftige Regenfälle in den letzten Tagen zu massiven Überschwemmungen in Chinas bevölkerungsreichster Provinz geführt hatten.

Elf Menschen werden vermisst, Opfer wurden bislang nicht gemeldet.

Aufnahmen in staatlichen Medien und im Internet zeigten große Landstriche, die von Überschwemmungen überschwemmt wurden, und Rettungskräfte, die Menschen zu Rettungsbooten im tiefen Wasser brachten.

Mehrere große Flüsse sind über die Ufer getreten und die Behörden überwachen die gefährlich hohen Wasserstände genau.

Sie hatten davor gewarnt, dass der Pegel eines Flusses im Norden Guangdongs am Montagmorgen „einmal in 100 Jahren“ einen Höchststand erreichen könnte, obwohl dieser bis zum Mittag noch nicht eingetreten war.

Am stärksten betroffen waren die Provinzhauptstadt Guangzhou sowie die kleineren Städte Shaoguan und Heyuan.

In der gesamten Provinz fielen am Wochenende etwa 1.16 Millionen Haushalte aus, doch bis Sonntagabend hatten 80 % der Haushalte wieder Strom.

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Flüge am internationalen Flughafen Baiyun in der Hauptstadt Guangzhou wurden wegen anhaltenden Regens annulliert und verspäteten sich, während in mindestens drei Städten die Schließung von Schulen angeordnet wurde.

Dutzende Häuser in der gesamten Provinz sind entweder eingestürzt oder wurden schwer beschädigt, wobei die Behörden den direkten wirtschaftlichen Schaden auf fast 140.6 Millionen Yuan (19.8 Millionen US-Dollar) schätzen.

Im Internet geteilte Videos zeigen schnell fließende Ströme, die Mauern und Brücken zum Einsturz bringen.