Ein internationales Vorgehen gegen Menschenhandel hat zu mehr als 150 Festnahmen und der Identifizierung von über 1,000 Opfern geführt.
An der sechstägigen Operation, die Anfang Juni stattfand, waren laut Interpol fast 15 Polizisten aus 43 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Südamerika beteiligt, berichtet die BBC.
Die Aktion richtete sich gegen organisierte kriminelle Banden, die Menschenhandel betreiben, der in der Regel mit Minderjährigen betrieben wird, um sie sexuell auszubeuten, sie zu erpressen und zum Betteln zu bewegen.
Viele der Opfer des Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sind Frauen, die in der Regel aus anderen Ländern angeworben und in Massagesalons geschickt werden, wo sie zur Prostitution gezwungen werden.
Die Operation mit dem Namen „Global Chain“ führte zu 158 Festnahmen und der Identifizierung von 205 weiteren Verdächtigen, während 1,194 potenzielle Opfer entdeckt wurden.
Die von österreichischen und rumänischen Behörden geleitete Operation konzentrierte sich hauptsächlich auf Europa – es kam jedoch auch in Thailand, Nigeria und Vietnam zu Festnahmen.
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