Ein von einem tödlichen Hantavirus-Ausbruch heimgesuchtes Kreuzfahrtschiff ist zur Desinfektion im niederländischen Hafen Rotterdam eingetroffen und beendet damit eine beschwerliche Reise, die die internationalen Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt hatte.
Die MV Hondius beförderte 25 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Fachkräfte, als sie am Montagmorgen in Rotterdam eintraf, nachdem alle Passagiere an anderer Stelle von Bord gegangen waren.
Die Besatzung wird umgehend unter Quarantäne gestellt. Drei Passagiere des Schiffes sind nach dem Ausbruch des Hantavirus gestorben, darunter ein niederländisches Paar, das nach Ansicht von Gesundheitsbehörden als erstes während einer Südamerikareise mit dem Virus in Kontakt gekommen war.
Die MV Hondius war die letzten sechs Tage von den Kanarischen Inseln aus unterwegs, wo die verbliebenen Passagiere von Personal in Schutzkleidung vom Schiff eskortiert und in mehr als 20 Länder geflogen wurden, um dort in Quarantäne zu gehen.
Auf dem Schiff hat es 11 Fälle von Infektionskrankheiten gegeben, neun davon wurden bestätigt.
Die kanadische Gesundheitsbehörde teilte mit, dass einer von vier Kanadiern, die sich nach Verlassen des Schiffes in Isolation befanden, am Sonntag positiv getestet wurde und dass sie Informationen über den Fall mit der Weltgesundheitsorganisation teilen wird.
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Das Schiff ist mit 25 Besatzungsmitgliedern und zwei Sanitätern von Teneriffa aus zu den Küsten Afrikas und Europas unterwegs. Laut dem Betreiber Oceanwide Expeditions zeigt niemand an Bord Symptome.
Besatzungsmitglieder, die nicht nach Hause zurückkehren können, werden in den Niederlanden unter Quarantäne gestellt, wie das niederländische Gesundheitsministerium letzte Woche mitteilte.
Dutzende Passagiere und Besatzungsmitglieder befinden sich bereits in den Niederlanden in Quarantäne, nachdem sie in den vergangenen zwei Wochen mit einer Reihe von Flügen im Land angekommen waren.
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