Der russische Außenminister Sergej Lawrow traf sich am Samstag in der Küstenstadt Wonsan mit seinem nordkoreanischen Amtskollegen Choe Son Hui. Dabei bekräftigte Pjöngjang seine Unterstützung für Russlands Militäraktionen in der Ukraine, berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS.
Lawrow verließ am Freitag die malaysische Hauptstadt Kuala Lumpur im Anschluss an ein Treffen der Außenminister der Regionalorganisation ASEAN und traf am selben Tag im nordkoreanischen Wonsan ein, einem jungen Küstenort, der aber auch für seine Raketen- und Marineanlagen bekannt ist.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenLawrows Besuch ist das jüngste hochrangige Treffen zwischen den beiden Ländern im Zuge der Stärkung ihrer strategischen Zusammenarbeit, die nun auch einen gemeinsamen Verteidigungspakt umfasst.
„Wir haben Ansichten über die Krise in der Ukraine ausgetauscht … Unsere koreanischen Freunde haben ihre unerschütterliche Unterstützung für alle Ziele der speziellen Militäroperation sowie für die Maßnahmen der russischen Führung und Streitkräfte bestätigt“, wurde Lawrow zitiert.
TASS berichtete außerdem, dass der neue Badeort Wonsan russische Touristen nach Nordkorea locken könnte. Als Gründe wurden die direkte Zugverbindung von Moskau nach Pjöngjang und das Projekt zum Bau einer Brücke über den Fluss Tumen an der Grenze zwischen Nordkorea, China und Russland genannt.
TASS zitierte außerdem den stellvertretenden russischen Außenminister Andrei Rudenko mit den Worten, dass im weiteren Verlauf dieses Jahres weitere hochrangige Delegationen Nordkorea besuchen würden.
Rudenko betonte, dass das strategische Partnerschaftsabkommen „eindeutig den Bedürfnissen entspricht, die sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben, und die traditionell freundschaftlichen und nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Korea stärkt und auf eine neue Ebene hebt“.