DIE WELT

Israel nimmt die sterblichen Überreste einer weiteren Geisel entgegen, womit nur noch eine Geisel im Gazastreifen verbleibt.

Gaza

Foto: Associated Press

Israel teilte am Dienstag mit, es habe die sterblichen Überreste einer der letzten beiden Geiseln erhalten, die von palästinensischen Militanten im Gazastreifen dem Roten Kreuz übergeben worden waren. 

Es wird angenommen, dass es sich um die Überreste einer der beiden Geiseln handelt, die sich noch immer in dem Gebiet befinden: ein Israeli und ein Thailänder.

Die israelische Regierung teilte mit, dass die „Fundstücke“ aus Gaza zur forensischen Untersuchung eingeschickt wurden. 

Laut palästinensischen Medienberichten befinden sie sich in Beit Lahiya, einer Stadt im nördlichen Gazastreifen.

Die sterblichen Überreste von 26 Geiseln, die bei dem von der Hamas angeführten Angriff am 7. Oktober 2023, der den Krieg auslöste, genommen wurden, sind nun seit Beginn des von den USA vermittelten Waffenstillstands am 10. Oktober zurückgegeben worden.

Unterdessen dauern die israelischen Angriffe in mehreren Teilen des Gazastreifens an.

Bei einem Angriff am Dienstag wurden nach Angaben lokaler Krankenhäuser mindestens vier Palästinenser getötet.

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Süden des Landes ist ein Kameramann getötet worden, teilten Beamte des Nasser-Krankenhauses mit, wo die Leiche eingeliefert wurde.

Mahmoud Wadi wurde in Khan Younis getötet, teilte das Krankenhaus mit. Wadi besaß ein Unternehmen für Drohnenfotografie. Sie hatte erst kürzlich Aufnahmen der Zerstörungen im Gazastreifen veröffentlicht.