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DIE WELT

Iran hat einen Mann hingerichtet, der wegen Kollaboration mit Israel und den USA verurteilt worden war.

Foto: Mizan Nachrichtenagentur

Foto: Mizan Nachrichtenagentur

Der Iran hat am Dienstag einen Mann hingerichtet, der wegen des Verdachts der Zusammenarbeit mit Israel und den Vereinigten Staaten sowie der Beteiligung an Brandstiftungen während der Proteste, die dem Krieg vorausgingen, verurteilt worden war.

Laut iranischen Staatsmedien handelt es sich bei dem Hingerichteten um Amirali Mirjafari, der gehängt wurde, nachdem sein Urteil vom Obersten Gerichtshof bestätigt worden war, berichtete Euronews am Dienstag. 

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Die Behörden werfen ihm vor, eine führende Rolle in einem Netzwerk mit Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad gespielt zu haben und versucht zu haben, eine große Moschee in Teheran niederzubrennen.

Mirjafari gestand nach seiner Festnahme seine Beteiligung an den Protesten im Januar, die Beschädigung öffentlichen Eigentums und Brandanschläge mit Molotowcocktails. Der Vorfall ereignete sich demnach im Zuge von Protesten, die Ende Dezember aufgrund steigender Lebenshaltungskosten ausbrachen und sich später zu landesweiten Demonstrationen gegen die Regierung ausweiteten.

Laut der UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte im Iran, Mai Sato, wurden allein im Januar 2026 mindestens 100 Menschen hingerichtet.

Menschenrechtsorganisationen warnen davor, dass vielen weiteren Demonstranten die Todesstrafe drohen könnte, obwohl genaue Zahlen weiterhin schwer zu überprüfen sind. 

Unterdessen behauptete US-Präsident Donald Trump, der Iran habe die Hinrichtung von rund 800 Menschen im Januar gestoppt oder abgesagt, doch diese Behauptungen wurden von unabhängigen Quellen nicht bestätigt.