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DIE WELT

Deutschland testet seine Fähigkeit, mit Bedrohungen, einschließlich nuklearer, umzugehen.

Gjermani

Foto: Associated Press

Deutschland hat am Mittwoch eine groß angelegte Zivilschutzübung durchgeführt, um die Fähigkeit des Landes zum Umgang mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Bedrohungen zu testen.

Rund 800 Einsatzkräfte und 400 Statisten nahmen am Mittwoch an einer Übung in einem Fußballstadion in Köln teil.

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Das Szenario beinhaltete gefährliche Stoffe, und Einsatzkräfte übten die Dekontamination von Personen, Fahrzeugen und Ausrüstung.

Nach Angaben der Bundesagentur für technische Hilfe (THW) handelte es sich bei dem Übungsszenario um einen Unfall in der Fabrik eines Pestizidherstellers in der Nähe des Stadions.

Anschließend breitete sich eine Wolke gefährlicher Substanzen über die Region aus, auf die die Rettungskräfte reagieren mussten.

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete, dass der Schwerpunkt der Übung auf einer neuen Einheit liege, die bis Ende 2026 einsatzbereit sein soll, um auf chemische, biologische, radiologische oder nukleare Bedrohungen reagieren zu können. 

Es trägt den Namen „rescEU-CBRN-DECON“ und wird gemeinsam vom Technischen Institut für Katastrophenschutz (THW), der Bundespolizei und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betrieben. Es wird von der Europäischen Union finanziert.