Die scheidende deutsche Regierung hat sich bereit erklärt, der Ukraine in diesem Jahr zusätzliche Militärhilfe in Höhe von über drei Milliarden Euro zu gewähren, nachdem die Abgeordneten Plänen für Haushaltsrevisionen zugestimmt hatten, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Angesichts der wachsenden Unsicherheit über die Sicherheitsgarantien der USA unter der Präsidentschaft von Donald Trump stehen die europäischen Staaten zunehmend unter Druck, der Ukraine im Krieg mit Russland ihre Entschlossenheit zu demonstrieren.
Bundesfinanzminister Jörg Kukies teilte dem Haushaltsausschuss des Bundestags mit, dass die Voraussetzungen für die Bewilligung zusätzlicher Mittel erfüllt seien.
Einem Dokument zufolge hat das Finanzministerium für dieses Jahr zusätzliche Ausgaben in Höhe von 2.54 Milliarden Euro zugesagt. Neben mehreren anderen Beträgen, darunter eine Erstattung aus dem Europäischen Friedensfonds, wird Deutschland der Ukraine auch drei Milliarden Euro an Militärhilfe zukommen lassen.
Für die Jahre 2026 bis 2029 plant Kukies, der Ukraine Militärhilfe in Höhe von über 8.2 Milliarden Euro zuzusagen, womit sich die Gesamtsumme auf über 11 Milliarden Euro beläuft.
Der Haushaltsausschuss wird die Mittel voraussichtlich am Freitag genehmigen, sofern das Oberhaus des Parlaments Verfassungsänderungen zur Aufhebung der Haushaltsbeschränkungen billigt.
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