Neue Dokumente des US-Justizministeriums belegen, dass der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wiederholt versucht hat, Kontakt zu hochrangigen russischen Politikern aufzunehmen, darunter Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow.
Er nutzte Mittelsmänner wie den norwegischen Politiker Thorbjørn Jagland und behauptete, enge Beziehungen zu russischen Diplomaten, wie dem verstorbenen Botschafter Vitali Tschurkin, unterhalten zu haben.
Aus den Dokumenten geht hervor, dass Epstein versuchte, sich als geopolitisch einflussreiche Figur darzustellen, indem er Anlageberatung anbot, mit Verbindungen zu mächtigen westlichen Persönlichkeiten prahlte und lange private Treffen mit Putin anstrebte.
Es gibt keine Beweise dafür, dass er den russischen Präsidenten jemals tatsächlich getroffen hat, schreibt CNN.
Die Veröffentlichung dieser Dokumente hat internationale Untersuchungen und Spekulationen ausgelöst, darunter auch eine Untersuchung in Polen wegen möglicher Verbindungen Epsteins zum russischen Geheimdienst.
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Der Kreml hat diese Behauptungen zurückgewiesen, während Analysten der Ansicht sind, dass Epstein in erster Linie nach Prestige und Nähe zur Macht strebte, nicht unbedingt nach geheimen Rollen.
Aus den Dokumenten geht außerdem hervor, dass Epstein Beziehungen zu mehreren russischen Geschäftsleuten und Sicherheitsbeamten unterhielt, mehrmals nach Russland gereist war und kurz vor seiner Verhaftung im Jahr 2019 versuchte, sein russisches Visum zu verlängern.
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