Ein chinesischer Staatsbürger wurde verurteilt, nachdem eine internationale Untersuchung zur vermutlich größten Beschlagnahmung von Kryptowährungen weltweit geführt hatte.
Die britische Metropolitan Police gab bekannt, dass es ihr im vergangenen Jahr gelungen sei, 61 Bitcoins im Wert von fast 7 Milliarden Dollar zu beschlagnahmen.
Zhimin Qian, bekannt als Yadi Zhang, bekannte sich am Montag vor einem Londoner Gericht des illegalen Besitzes von Kryptowährungen schuldig.
Zwischen 2014 und 2017 führte sie in China einen groß angelegten Betrug durch, der 128 Menschen das Leben kostete. Sie tat dies, indem sie ihnen eine 300-prozentige Gewinnsteigerung versprach, wenn sie Geld in ein von ihr geführtes Unternehmen investierten. Anstatt das Geld wie versprochen zu investieren, wandelte sie es in Kryptowährungen um.
Der 47-Jährige bekannte sich nach einer siebenjährigen Untersuchung über ein globales Netzwerk schuldig.
Qian wird bis zur Urteilsverkündung in Haft bleiben. Der Termin wurde noch nicht bekannt gegeben.