Das dänische Parlament hat einer Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre zugestimmt, wodurch Dänemark das Land mit dem höchsten Renteneintrittsalter in Europa wird, berichtet CNN.
Derzeit gehen die meisten Dänen mit 67 Jahren in Rente. Wer am 1. Januar 1967 oder später geboren wurde, kann bereits mit 69 Jahren in Rente gehen. Nach dem neuen Gesetz müssen diejenigen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren wurden, bis zum 70. Lebensjahr warten, bis sie in Rente gehen können.
Arbeitsministerin Ane Halsboe-Jorgensen erklärte, dieser Wandel sei notwendig, um das Wohlergehen künftiger Generationen zu gewährleisten.
Offiziellen Statistiken zufolge hat Dänemark etwa sechs Millionen Einwohner, von denen über 700 zwischen 60 und 69 Jahre alt sind und etwa 580 zwischen 70 und 79 Jahre alt sind.
Der dänische Verband der Versicherungs- und Pensionsfonds (F&P) betonte, dass immer mehr Bürger auch nach Erhalt ihrer staatlichen Rente weiterarbeiten – dank guter wirtschaftlicher Bedingungen, Flexibilität der Arbeitgeber und finanzieller Anreize sind es derzeit rund 80 Menschen, die nach der Pensionierung arbeiten.
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Dänemark hat das höchste Renteneintrittsalter.
„Für viele Dänen erscheint das Alter von 70 Jahren hoch, doch die Fakten zeigen, dass immer mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt aktiv bleiben. Die gute Nachricht ist, dass viele von ihnen nicht nur bei guter Gesundheit sind, sondern auch den Wunsch haben, weiter zu arbeiten“, sagte Jan V. Hansen von F&P.
Die oppositionelle rot-grüne Allianz verurteilte jedoch die Entscheidung, die von den regierenden Sozialdemokraten und den Konservativen unterstützt wurde. Sie bezeichneten dies als ungerecht und wiesen darauf hin, dass viele Minister immer noch das Recht hätten, mit 60 Jahren in den Ruhestand zu gehen.