Eine technische Störung in der Flugsicherung, verursacht durch Sicherheitsmaßnahmen für Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz, führte am Sonntag zu Beeinträchtigungen am Flughafen Zürich, teilten die Luftfahrtbehörden mit. Das Problem sei inzwischen behoben.
Die Störung trat auf, nachdem ein Sperrgebiet über Bürgenstock, dem Schweizer Bergkurort, in dem die Verhandlungen stattfinden, in die Radarsysteme integriert worden war, teilte die Schweizer Flugsicherungsbehörde Skyguide mit.
Die Festlegung der Zone erfolgte in letzter Minute, da die Entscheidung zur Durchführung der letzten Verhandlungsrunde erst am Samstag endgültig getroffen wurde, wie es in einer Erklärung heißt.
Der Betrieb läuft inzwischen wieder normal, teilte Skyguide mit und fügte hinzu: „Die Systeme funktionieren reibungslos und die Sicherheit war jederzeit gewährleistet.“
Bis zum Mittag waren 12 Ankünfte und 14 Abflüge gestrichen worden, teilte ein Flughafensprecher Reuters mit.
Mindestens 60 Abflüge haben sich verspätet, fügte sie hinzu.
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Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran beginnen in der Schweiz.
US-Vizepräsident JD Vance traf am Sonntag zu Friedensgesprächen mit dem Iran in Bürgenstock bei Luzern ein, wie es in einem vorläufigen Friedensabkommen vorgesehen war. Die Diplomatie wurde jedoch durch die Ankündigung des Irans getrübt, die Blockade der Straße von Hormuz wieder in Kraft gesetzt zu haben.
Laut der Fluggesellschaft hat die Schweiz für die Gespräche in dem Resort, das etwas mehr als 50 Kilometer südlich des Flughafens Zürich liegt, ein „diskretes und verlässliches Umfeld“ versprochen.
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