Laut einer mit den Plänen vertrauten Quelle arbeitet die Trump-Administration an einer Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Entsendung einer multinationalen Truppe nach Gaza, um das von den USA vermittelte Waffenstillstandsabkommen zu unterstützen.
Laut einer Quelle, über die CNN berichtet, werden im Rahmen der Arbeit an der Resolution auch Einzelheiten einer temporären Sicherheitskraft erörtert, die für die Entmilitarisierung des Gazastreifens und die Ausbildung einer neuen palästinensischen Polizei zuständig sein soll.
US-Truppen werden nicht Teil der Bodentruppen in Gaza sein, sondern außerhalb des Gebiets eine koordinierende Rolle einnehmen.
Frühe Entwürfe der Resolution seien auch anderen Mitgliedern des Sicherheitsrates vorgelegt worden, fügte die Quelle hinzu.
Die Einrichtung einer internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) ist ein zentraler Bestandteil von Trumps 20-Punkte-Plan für einen Waffenstillstand im Gazastreifen. Viele der Nationen, die eine Teilnahme erwägen, haben jedoch klargestellt, dass sie nur unter dem Mandat einer UN-Resolution beitreten werden.
US-Außenminister Marco Rubio sagte bei einem Besuch in Israel im vergangenen Monat, dass einige der potenziellen Teilnehmer der Truppe nur beitreten würden, wenn diese über „eine Art internationales Mandat“ verfüge. Er fügte hinzu, dass dies in Form einer UN-Resolution oder eines „internationalen Abkommens“ geschehen könne.
Sobald die ISF eingerichtet ist, wird sie unter einem einheitlichen Kommando in enger Abstimmung mit Israel und Ägypten operieren, teilte die Quelle CNN mit.
Die USA haben in Süd-Israel ein Koordinierungszentrum eingerichtet, um die nächsten Phasen des Gaza-Waffenstillstandsplans zu steuern, einschließlich der geplanten Wiederaufbaumaßnahmen und der Einfuhr humanitärer Hilfe.
Nach Angaben des US Central Command sind im Koordinierungszentrum fast 40 Länder und verschiedene internationale Organisationen vertreten.