Bei den Protesten in der georgischen Hauptstadt Tiflis seien mindestens 298 Menschen festgenommen und 143 Polizisten verletzt worden, sagte der stellvertretende georgische Innenminister Aleksandre Darkhvelidze, wie die Agentur „Anadolu“ berichtet.
Darakhwelidze sagte, dass einige Demonstranten, die an den Demonstrationen vor dem Parlament teilnahmen, Gewalt gegen die Polizei angewendet hätten, und fügte hinzu, dass eine Untersuchung im Gange sei.
Im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen in Bezug auf umstrittene Wahlen und den Weg des Landes zur EU-Mitgliedschaft warf Ministerpräsident Irakli Kobachidse der Opposition und ihren Anhängern vor, Instabilität zu säen.
Die Demonstrationen richten sich gegen Kobachidses Entscheidung vom 28. November, die EU-Beitrittsverhandlungen des Landes auszusetzen.
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