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DIE WELT

1. Februar – nächste Runde der Friedensgespräche in der Ukraine

Volodymyr Zelensky

Zweitägige Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA endeten am Samstag mit „konstruktiven“ Diskussionen über „mögliche Parameter“ für ein Ende des Krieges, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte. Laut einem US-Beamten findet die nächste Verhandlungsrunde am 1. Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt. Das Treffen wurde als fruchtbar und positiv bewertet.

Die Treffen sind die ersten bekannten Fälle, in denen Vertreter der Trump-Regierung mit beiden Ländern zusammenkamen. Sie sind Teil der Bemühungen Washingtons, Fortschritte bei der Beendigung der fast vier Jahre andauernden russischen Invasion zu erzielen. Selenskyj gab bekannt, dass sich alle Seiten darauf geeinigt hätten, in ihre Hauptstädte zurückzukehren und das weitere Vorgehen mit ihren jeweiligen Staatschefs abzustimmen.

Die Gespräche umfassen ein breites Spektrum militärischer und wirtschaftlicher Fragen, darunter die Möglichkeit eines Waffenstillstands vor Abschluss eines Abkommens. Allerdings besteht weiterhin keine Einigung über die Kontrolle und den Betrieb des Kernkraftwerks Saporischschja, das unter russischer Besatzung steht und das größte in Europa ist. Die Energie des Kraftwerks soll zwar „gerecht“ verteilt werden, die Kontrolle darüber bleibt jedoch ungeklärt.

Selenskyj betonte zudem die Notwendigkeit einer „amerikanischen Überwachung und Kontrolle“ des Prozesses zur Beendigung des Krieges, um tatsächliche Sicherheit zu gewährleisten. An den Gesprächen nahmen amerikanische Gesandte wie Steve Witkoff und Jared Kushner sowie die ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerov und Kyrylo Budanov teil, während Russland Vertreter des Militärgeheimdienstes und der Armee entsandte.

Die heikelsten Fragen, insbesondere die territorialen, bleiben jedoch ungelöst, obwohl Selenskyj während des Davos-Forums erklärte, ein mögliches Friedensabkommen stehe „kurz vor dem Abschluss“.