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ECAPs Lek für die serbische Liste: Die CEC selbst hat erklärt, dass die Bedingungen für die Zertifizierung erfüllt sind.

Der Vorsitzende des Wahlbeschwerde- und Einspruchsausschusses, Zenel Leku, zeigte in einem Interview für Oath for Justice, wie die serbische Liste von der von ihr geführten Institution kontinuierlich zertifiziert wurde, obwohl die Zentrale Wahlkommission gegen die Zertifizierung gestimmt hatte.

Leku sagte, dass die CEC selbst über einen Mechanismus verfüge, der Daten darüber sammle, ob die Bedingungen für die Registrierung politischer Parteien erfüllt seien.

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„Die Zentrale Wahlkommission hat seit Beginn der nationalen und lokalen Wahlen ein Zertifizierungsverfahren entwickelt. Es gab Fälle, in denen eine politische Gruppierung nicht zertifiziert wurde. Innerhalb der Zentralen Wahlkommission existiert ein Mechanismus zur Erfassung von Daten, die die Voraussetzungen für die Registrierung als politische Partei und die Zertifizierung erfüllen. Die Kommission gibt Empfehlungen für jede politische Gruppierung ab, welche die Zertifizierungskriterien erfüllt. Im vorliegenden Fall empfahl die Zentrale Wahlkommission, dass alle politischen Gruppierungen, einschließlich der Serbischen Liste, die Zertifizierungskriterien erfüllen. Bei der anschließenden Abstimmung gab es eine Gegenstimme und eine Enthaltung, was bedeutet, dass die politische Gruppierung nicht zertifiziert werden kann“, sagte Leku.

Unterdessen erklärte Leku nach der Beschwerde der Serbischen Liste, dass die Zentrale Wahlkommission selbst bestätigt habe, dass die Bedingungen für die Zertifizierung der betreffenden politischen Partei erfüllt seien.

„Wir haben den Fall gemäß den gesetzlichen Bestimmungen behandelt und der Wahlkommission (CEC) – wie im Gesetz vorgesehen – sogar die Möglichkeit gegeben, auf die Beschwerde derjenigen Organisation zu antworten, die sich an die Wahlkommission (ECAP) gewandt hatte. Ihre Antwort bestätigte die Erfüllung der Zertifizierungsbedingungen. Uns lagen keine gegenteiligen Beweise vor, außer dass alles ordnungsgemäß abläuft. Der ausschlaggebende Punkt in diesem Fall war jedoch der politische Wille, der die Zertifizierung einer politischen Organisation verhinderte. Wir haben den Fall daraufhin in Anwendung des Gesetzes als abgeschlossen entschieden. Dies hat sich jedoch bei allen Wahlen wiederholt. Wir sind nun Angriffen einer politischen Organisation ausgesetzt, weil wir unsere Arbeit gesetzeskonform ausführen“, sagte Leku.

Er gab außerdem bekannt, dass die Regierung des Kosovo bei den letzten Wahlen zum ersten Mal keine zusätzlichen Mittel für den ECAP bereitgestellt habe.

„Bei jeder vergangenen Wahl hat die Regierung auf Antrag des Gremiums zusätzliche Mittel für die abgehaltenen Wahlen bereitgestellt. Dieses Mal haben wir uns trotz wiederholter Anfragen an die Regierung, ja sogar an den Präsidenten gewandt … aber wir sind auf kein Verständnis gestoßen, es wurden keine zusätzlichen Mittel bewilligt“, sagte Leku.