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Basketball

Star, viel Geld und wenig Glanz

GE Star

Golden Eagle Ylli hat sich zum 50. Jahrestag seiner Gründung als Basketballverein ein großes Ziel gesetzt: den Meistertitel.

Es gab viele Voraussetzungen dafür: reichlich Geld, viele Nationalspieler im Kader, teure und erfahrene ausländische Spieler sowie ebenso teure und erfahrene ausländische Trainer. Zudem hatte der Suharek-Klub mit Scott Bamforth vielleicht den besten Spieler der Super League in seinen Reihen.
Dies reichte jedoch nicht aus. 

Der Traum vom großen Erfolg endete im Viertelfinale der Playoffs. Die Mannschaft blieb weit hinter ihren großen Zielen zurück. Die vielen kosovarischen Nationalspieler im Kader, die zahlreichen ausländischen Spieler und auch die vielen Trainer reichten nicht aus. 

Im Viertelfinale schied Ylli gegen Peja aus. Das Team von Peja gewann am Samstagabend in Suhareka und zog damit ins Halbfinale der Playoffs ein, wo es auf Trepça trifft.

Gerade die zahlreichen Personalwechsel sollen Ylli am härtesten getroffen haben. Der Grieche Fotis Takianos war Suharekës erster Trainer in dieser Saison. Er trat zurück und wurde durch den Kroaten Jeronimo Sharin ersetzt, der die kosovarische Liga bestens kennt. Doch auch das funktionierte nicht. Sharin wurde vorübergehend durch Endrit Elshani ersetzt. Nach Elshani kam der teure Spanier Paco Olmos. Aber auch mit ihm kam die Mannschaft nicht zurecht. Er wurde ebenfalls entlassen, und Elshani übernahm erneut die Verantwortung für die Leitung des Teams in der Endphase der Meisterschaft.

ebenfalls Bamforth glänzt bei Ylli und ist bereit, in den Kosovo zurückzukehren. Basketball vor 3 Monaten Bamforth glänzt bei Ylli und ist bereit, in den Kosovo zurückzukehren.

Und das Ende kam viel früher als erhofft – im Viertelfinale.

„Wir entschuldigen uns bei den Fans, denn das entspricht nicht ihren Erwartungen und nicht unseren Wünschen. Ich bin überzeugt, dass wir bei der nächsten Meisterschaft noch stärker zurückkommen und als Titelanwärter gelten werden“, sagte Elshani nach dem Ausscheiden. 

Auch bei Ylli wurden ausländische Spieler häufig und oft ausgetauscht. Es gab zudem viele hochkarätige und recht teure Spieler, die nicht überzeugen konnten. 

Ylli fehlten zwar die wichtigsten Trophäen des kosovarischen Basketballs, nicht aber das Geld. Im vergangenen Jahr war Ylli der Verein mit den höchsten Einnahmen gemäß dem Sponsoringgesetz im Bereich Kultur, Jugend und Sport. Ylli erzielte bis 2025 Einnahmen von insgesamt 1,242 Millionen Euro aus Sponsoringverträgen. Folglich konnte sich das Team aus Suharekë, finanziert durch staatliche Gelder, hohe Gehälter an ausländische und einheimische Spieler zahlen und zahlreiche Veränderungen vornehmen, um die „Erfolgsformel“ zu finden. Doch sie konnten sie nicht finden.

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Im Pokalwettbewerb schied Ylli ebenfalls im Viertelfinale aus. Sie unterlagen Trepça, obwohl sie das Hinspiel in Mitrovica gewonnen hatten.

Der Triumph in der Unique League könnte für den Verein aus Suharekë ein Trostpflaster sein. Im Finale der eher schwachen Unique League besiegte Ylli Peja. Da das Finale in Albanien stattfand und Kosovo sich in einer der wichtigsten Phasen seiner Fußballgeschichte befand, wurde der Sieg kaum beachtet. Generell war Ylli in den letzten Jahren nicht für eine große Fangemeinde bekannt. Auch die Jubiläumsausgabe mit vielen Toren änderte daran nichts.