Nachdem es der Gjakova-Bruderschaft nicht gelungen war, sich in der Kosovo Basketball Super League zu etablieren, musste sie einen weiteren Rückschlag hinnehmen.
Der Basketballverein Vëllaznimi aus Gjakova wurde vom Basketball-Schiedsgericht (BAT) sanktioniert. Das bedeutet, dass Vëllaznimi derzeit keine Spieler transferieren darf. Normalerweise ist diese Zeit für Basketballvereine eher ruhig, da Transfers üblicherweise erst im September stattfinden. Die Sanktion durch das BAT beweist jedoch, dass Vëllaznimi Probleme hatte und mindestens einen Vertrag mit einem Spieler oder Trainer nicht eingehalten hat.
Der BAT hat Vëllazni in einem Fall sanktioniert, die Bekanntgabe erfolgte am 13. April auf der offiziellen Website der FIBA.
Die Sanktion wird aufgehoben, sobald die Bruderschaft ihre Verpflichtungen gegenüber demjenigen erfüllt hat, der den Fall verloren hat, oder zumindest eine Einigung erzielt wurde.
Zu Beginn dieser Saison wurde Peja von der BAT sanktioniert und konnte vorübergehend keine neuen Spieler registrieren. Der Verein Peja erzielte jedoch eine Einigung mit den Spielern, die die Verfahren vor der BAT gewonnen hatten.
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Die Bruderschaft erstattet Anzeige und warnt zudem vor strafrechtlichen Konsequenzen im Falle der Verweigerung.
Sigal Prishtina gab unterdessen bekannt, nach langer Zeit wieder an BAT übergeben worden zu sein. Eine Sanktionsverkündung gegen Prishtina wurde jedoch noch nicht verkündet.
Vëllaznimi beendete die reguläre Saison der Super League auf dem letzten Platz, dem achten. Sie hatten jedoch 38 Punkte, genauso viele wie Sigal Prishtina auf dem sechsten und Rahoveci 029 auf dem siebten Platz.
Vëllaznimi war überzeugt, dass ein Sieg gegen Peja in der letzten Runde den Aufstieg in die Super League sichern würde. Der Sieg wurde zwar errungen, der Aufstieg in die Super League gelang ihnen jedoch nicht.
Der italienische Fußballverband FBK interpretierte die Wettbewerbsregeln anders als vom Verein aus Gjakova erwartet. FBK gab bekannt, dass bei Punktgleichheit dreier Mannschaften die Platzierung anhand der Bilanz aus den direkten Duellen der drei Teams ermittelt wird. Dadurch landete Vëllaznimi auf dem letzten Platz.
Das Team aus Gjakova argumentierte, dass die Rangliste gemäß den Wettbewerbsbestimmungen ausschließlich auf der Grundlage der Tordifferenz in den direkten Begegnungen der drei Mannschaften hätte erstellt werden müssen.
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Vëllaznimi sagen, sie hätten den Abstieg in die erste Liga verdient.
Tatsächlich herrschte in den Vorschlägen hinsichtlich dieses Punktes Unklarheit. Letztendlich entschied der FBK auf Grundlage der offiziellen Basketballregeln.
Vëllaznimi legte Berufung beim FBK-Schiedsgericht ein, doch die Entscheidung blieb bestehen. Sollte es keine weiteren Änderungen geben, was unwahrscheinlich ist, muss der Verein in der kommenden Saison in der ersten Liga spielen. Vëllaznimi strebt eine schnelle Rückkehr in die Super League an, muss aber auch die verpasste Chance in der BAT schnellstmöglich nutzen.