Die Oklahoma City Thunder krönten eine unglaubliche Saison mit einem 103:91-Sieg gegen die Indiana Pacers im siebten Spiel der NBA-Finals. Das Team gewann seinen ersten NBA-Titel seit seinem Umzug aus Seattle im Jahr 2008.
Der wertvollste Spieler der stärksten Basketballliga der Welt, Shai Gilgeous-Alexander, führte das Team von Oklahoma vor begeistertem Publikum im „Paycom Center“ an. Er beendete das Spiel mit 29 Punkten und 12 Assists. Gilgous-Alexander wurde zudem zum besten Spieler der Finals gekürt. Es ist das erste Mal seit 2002, dass ein und derselbe Spieler sowohl bester Scorer als auch MVP der regulären Saison und MVP der Finals ist. Dies gelang zuletzt der Legende Shaquille O'Neal.
Die Indiana Pacers mussten früh einen herben Rückschlag hinnehmen, als sie Spielmacher Tyrese Haliburton verloren. Er zog sich Mitte des ersten Viertels eine Achillessehnenverletzung zu. Indianas Titelhoffnungen erlitten in der zweiten Halbzeit einen weiteren Dämpfer durch die starke Verteidigung von Oklahoma City.
„Es fühlt sich nicht real an“, sagte Gilgeous-Alexander. „So viele Stunden, so viele Momente, so viele Emotionen, so viele Nächte voller Fassungslosigkeit. Diese Gruppe arbeitet hart. Diese Gruppe hat lange gearbeitet, und wir haben es verdient.“
Die Thunder hatten eine unglaubliche Erfolgsserie. Sie beendeten die reguläre Saison mit einem Rekord von 68-14. Es war der fünftbeste Siegrekord in der NBA-Geschichte in einer einzigen Saison.
Das Finale zwischen zwei Teams aus dem kleineren Markt war zwar ohne Stars, aber spannend. Der überraschende Eastern Conference-Champion Pacers zwang das beste Team der Liga in ein alles entscheidendes siebtes Spiel.
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Die Pacers fanden ihren Rhythmus, als Haliburton in den ersten fünf Spielminuten seinen dritten Dreier erzielte. Doch das Spiel nahm für Indiana eine schlimme Wendung, als er zwei Minuten später ausrutschte und hinfiel.
Der zweimalige All-Star weinte, als das medizinische Personal zu ihm eilte. Stille breitete sich in der Arena aus, die mit Oklahoma City-Fans vollgestopft war. Haliburton wurde in die Umkleidekabine gebracht, kehrte aber nicht zurück.
Die Pacers hielten im zweiten Viertel, das sehr körperlich war, durch und gingen mit einem Punkt Vorsprung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit übernahmen die Thunder mit Gilgeous-Alexander schnell die Kontrolle. Die Pacers zeigten in den Playoffs einige sensationelle Comebacks, doch ohne Haliburton waren sie im entscheidenden Spiel nicht zu schlagen.