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Basketball

Ist die Basketballliga im Kosovo besser als in Kroatien?

sich aalen

Die Kosovo Super League, in der viele amerikanische Basketballspieler, darunter zahlreiche teure, spielen, genießt in der Region hohes Ansehen.

Wenn schon nichts anderes, dann doch wegen des Geldes, das die Spieler verdienen, und der Atmosphäre, die die Fans schaffen, auch wenn diese momentan etwas gedämpfter ist.

Henrik Shirko äußerte sich kürzlich in kroatischen Medien zur kosovarischen Basketball-Superliga. Er ist nach mehreren Jahren im kosovarischen Basketball nach Kroatien zurückgekehrt.

Shirko spielt für das Team Zabok. Im Kosovo spielte er für Peja, Ylli, Prishtina und Bora.

„Ich bin froh, dass Cibona diese Saison gegen Bashkimi gespielt hat, die nicht zu den stärksten Mannschaften im Kosovo gehören. Wir haben gesehen, wie sich Cibona als Gast in einer vollbesetzten Halle geschlagen hat. Im Kosovo sind die Hallen immer voll, der Druck ist enorm, viel wird in Basketball investiert, und das Ergebnis ist entsprechend hoch. Genau das hat mich gereizt. Die Liga dort besteht aus acht Mannschaften und wird von Jahr zu Jahr ausgeglichener; jeder kann jeden schlagen. Fünf ausländische Spieler dürfen im Kader stehen, drei davon dürfen gleichzeitig auf dem Feld stehen. Sie engagieren Trainer aus der türkischen Liga; der ehemalige Trainer von Bosnien-Herzegowina, Adis Beqiragić, ist seit sechs Saisons dort. Viele unserer Trainer sind oder waren im Kosovo. Die ausländischen Spieler, die dort spielen, sind qualitativ besser als die in der kroatischen Meisterschaft. Der größte Unterschied zwischen der kosovarischen Liga und unserer Liga ist, dass die Vereine dort viele Zuschauer haben und die Nachfrage nach Tickets enorm ist. Bei uns gibt es diese Art von Spielen nicht, dort schon“, sagte Shirko gegenüber „Sportske News“.

Der kroatische Basketballspieler sprach über die Emotionen, die er im Kosovo erlebte.

„Man gewinnt einen Pokal, und hinter einem stehen 1500 Zuschauer in der Gästehalle mit einer Kapazität von 3000 Plätzen. Und dann sind auf der Party noch 8000 Leute um einen herum. Das hat mich gereizt, das hat nichts mit dem Vertrag zu tun.“

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Er bestätigte, dass die Gehälter im Kosovo deutlich höher sind als in Kroatien.

„Es ist schmerzlich, dass es besser ist, im Kosovo oder in Rumänien zu spielen, als in Kroatien zu bleiben. Aber die Spieler müssen ihren eigenen Weg finden“, sagte Shirko.

Obwohl Shirko es nicht aussprach, sind die Investitionen in den kosovarischen Basketball enorm, doch der Großteil des staatlichen Geldes fließt in ausländische Spieler und Trainer. Viele Experten schätzen, dass der kosovarische Basketball davon außer kurzfristiger Popularität kaum profitiert. Dies zeigt sich auch im vergleichsweise niedrigen Niveau der kosovarischen Basketballnationalmannschaft.