Aufgrund der schwachen Nachfrage nach Elektroautos wird Volkswagen die Produktion in zwei seiner Werke in Deutschland einstellen.
Der deutsche Hersteller wird Mitte Oktober den Betrieb in Dresden sowie in seinem Elektroautowerk in Zwickau, in dem sechs Elektromodelle für VW, Audi und Cupra produziert werden, für sieben Tage einstellen.
Auch im dritten Werk in Osnabrück ist eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um einen Tag geplant.
Diese Entscheidung des Unternehmens gilt als Symbol der deutschen Wirtschaftskraft und als Motor der EU-Wirtschaft. Sie gilt jedoch als Rückschlag für die Ziele der Union, den Kontinent innerhalb der nächsten zehn Jahre auf Elektroautos umzustellen.
Auch für das vierte Werk in Emden, in dem die Modelle ID.4 und ID.7 produziert werden, werden Schließungen in Erwägung gezogen.
Sogar Stellantis, der Hersteller von Fiat und Peugeot, hat aus ähnlichen Gründen wie VW Produktionsstillstände in mehreren europäischen Fabriken angekündigt.
Die Verkäufe von Elektroautos gingen im vergangenen Monat zurück, während die Nachfrage nach batteriebetriebenen Hybridmodellen stieg.
ebenfalls
Volkswagen wird voraussichtlich drei Fabriken in Deutschland schließen und die Löhne kürzen
Daten des Verbands der europäischen Automobilhersteller zeigen, dass die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Norwegen zwar hoch ist, in anderen Teilen Europas jedoch langsam voranschreitet. In Südeuropa, wo die Ladeinfrastruktur schwach ist, ist die Nachfrage besonders gering.
Insgesamt seien nur 16 Prozent der Neuwagenverkäufe Elektroautos, so der Verband. Der Anteil der Hybride liege bei 37 Prozent.
Unterdessen drängen chinesische Marken stark auf den europäischen Markt. Der Umsatz von BYD stieg in den ersten acht Monaten dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 um fast 250 %.