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Angst vor dem Hantavirus: Wie Sie sich in Garagen, Kellern und ungenutzten Autos schützen können

Hantavirus

Der jüngste Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff, bei dem bisher drei Todesfälle bestätigt wurden, hat Besorgnis über das Infektionsrisiko selbst an alltäglichen Orten wie Garagen, Kellern oder Autos, die lange Zeit unbenutzt waren, ausgelöst.

Laut deutschen Behörden geht das Hauptrisiko von Kot, Urin oder Speichel infizierter Nagetiere aus. Das Virus kann auch nach dem Trocknen noch mehrere Tage aktiv bleiben und Menschen infizieren, wenn kontaminierter Staub beim Reinigen eingeatmet wird.

Die Orte mit dem größten Risiko sind Garagen, Scheunen oder Keller, die lange Zeit nicht belüftet wurden, Autos, die monatelang geparkt waren, und Saisonfahrzeuge nach dem Winter.

Nagetiere nisten sich oft im Motorraum, in der Isolierung oder im Innenraum eines Autos ein. Staubsaugen oder Reinigen mit Druckluft kann infizierten Staub aufwirbeln.

So schützen Sie sich:

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Vor der Reinigung den Raum gut lüften.

Staub oder Rattenkot sollten niemals ohne Schutzmaßnahmen entfernt werden.

Verwenden Sie ein feuchtes Tuch und Desinfektionsmittel.

Ziehen Sie Handschuhe und eine FFP2-Maske an.

Verwenden Sie keinen herkömmlichen Staubsauger, da dieser die Partikel in der Luft verteilt.

Exkremente oder tote Tiere werden vor der Entsorgung zunächst mit Wasser oder Desinfektionsmittel eingeweicht.

Waschen Sie sich nach der Reinigung gründlich die Hände.

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Experten raten außerdem davon ab, Lebensmittel oder Lebensmittelabfälle in Garagen aufzubewahren und alle Öffnungen zu verschließen, durch die Nagetiere eindringen können.

In einigen Teilen Europas wird das Hantavirus nicht nur von Ratten, sondern auch von bestimmten Wildmausarten übertragen. Diese Tiere erkranken selbst nicht, können das Virus aber ihr Leben lang in sich tragen.