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Vučić über Kosovo: Jetzt hätten wir etwas, womit wir in den Krieg ziehen könnten, aber ich will keinen Krieg.

Aleksandar Vuiqi.

Aleksandar Vučić kündigte an, China zu besuchen, was er als den „wichtigsten Besuch seiner politischen Karriere“ bezeichnete.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte in einem Interview mit der Zeitung „Informer“ auf die Lage im Kosovo, dass Serbien heute einen Grund hätte, in den Krieg zu ziehen, betonte aber gleichzeitig, dass er ein Mann sei, der sich dem Frieden verpflichtet fühle.

Seinen Angaben zufolge ist Serbien heute um ein Vielfaches stärker als vor 15 Jahren. Er betonte, dass sich die Verteidigungskapazitäten des Landes im Vergleich zur Zeit der NATO-Bombardierungen Jugoslawiens im Jahr 1999 deutlich erhöht hätten.

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„Wir sind jetzt viel stärker, und genau deshalb wird uns niemand angreifen, aber wir müssen uns weiter stärken“, sagte er.

Vučić betonte, die Stärkung der serbischen Armee sei ein Ergebnis des Wirtschaftswachstums und kontinuierlicher Investitionen im Verteidigungssektor. Seinen Angaben zufolge verfüge das Land über beträchtliche Mengen moderner Waffen und militärischer Ausrüstung. Zudem habe Serbien fortschrittliche Waffensysteme aus Israel erhalten, was die Kampfbereitschaft deutlich erhöht habe.

Mit Blick auf Kosovo erklärte er, dass das Land an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Vučić betonte jedoch, dass er keinerlei Absicht habe, das Land in einen Krieg zu führen, und dass er sich weiterhin für Frieden und Entwicklung einsetze.

„Jetzt hätten wir etwas, womit wir in den Krieg ziehen könnten, aber ich will keinen Krieg, denn ich habe den Bürgern Frieden versprochen“, erklärte er.

Darüber hinaus kündigte er einen Besuch in China an, den er als den wichtigsten seiner politischen Karriere bezeichnete.