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Vela: Die Diskussionen der ehemaligen Opposition zur internen Reflexion – zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt

Der Experte für internationale Beziehungen, Blerim Vela, sagte, dass die Diskussionen der Parteien, die in der letzten Legislaturperiode in der Opposition waren, über eine interne Reflexion zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt stattfänden.

Seinen Angaben zufolge sind die Parteien nicht in der Lage, neuen Raum für eine neue Führung zu schaffen.  

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„Die Diskussionen der Oppositionsparteien über eine interne Reflexion, auch seitens der PDK, finden zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt statt, denn wenn wir in einen Wahlzyklus eintreten, werden sie schlichtweg nicht die Möglichkeit haben, diese Reflexion durchzuführen, die notwendigen Veränderungen vorzunehmen und neuen Raum für die neue Führung zu schaffen“, sagte er auf Interaktiv.

Vela erwähnte die beiden größten Oppositionsparteien, PDK und LDK, und betonte, dass es der PDK nicht gelinge, neue Wähler zu gewinnen, und dass die LDK dringend Reformen benötige.

„Die PDK hält sich mit einem konstanten Stimmenanteil, 22 oder 23 Abgeordnete mögen zufrieden sein. Ihr Problem ist, dass es ihr nicht gelingt, neue Wähler zu gewinnen. Von 2007 bis 2017 war die PDK bei den Wahlen die stärkste Partei und führte die Institutionen an. Seit 2021 ist sie die zweitstärkste Kraft. Damit hat sie sich gegenüber der aktuellen VV-Regierung klar als stabilster politischer Pol positioniert. Die LDK hingegen lebt in der Illusion vergangener Größe; sie hat seit 2004 keine Wahl mehr gewonnen“, sagte er.

Vela sagte, dass zur Vermeidung eines neuen Wahlzyklus eine politische Einigung zwischen den Parteien notwendig sei.

Er schätzte ein, dass für die LDK „das Amt des Parlamentspräsidenten sehr attraktiv sein dürfte“, als er über ein mögliches Abkommen zwischen dieser Partei und Vetëvendosje sprach. Zwischen diesen beiden Parteien, so Vela, könne ein Konsens über einen parteiunabhängigen Präsidenten erzielt werden, wenn die LDK zuerst das Amt des Parlamentspräsidenten anstrebe.