PPublizist Veton Surroikritisierte in einem Gespräch mit dem Dramatiker Jeton Neziraj im PIKË-Podcast die Art und Weise, wie Denkmäler in Pristina konzipiert und aufgestellt wurden, und betonte, dass die meisten von ihnen aus ästhetischer Sicht schwach seien und keine klare öffentliche Vision hätten.
„Das einzige Denkmal mit vollem ästhetischen Ausdruck in Pristina ist das für Frauen vor ‚Boro & Ramiz‘“, sagte Surroi, während er den Rest der monumentalen Landschaft als Produkt eines Wettbewerbs um symbolische Dominanz bezeichnete.
„Die Errichtung von Denkmälern ist ein narrativer Wettstreit um die Kontrolle von Territorien. Das heißt: Sobald man ein Denkmal errichtet, kontrolliert man mit seiner Erzählung mehr oder weniger das Gebiet“, sagte er.
Surroi kritisierte das Fehlen eines visionären Ansatzes zur Ehrung des Befreiungskrieges und sagte, es sei kein Denkmal errichtet worden, das die UCK-Kämpfer als kollektives und nicht als individuelles Symbol repräsentiere.
„An ihrer Stelle haben wir schwache Denkmäler. Sogar das von Präsident Clinton ist ein Witz“, erklärte Surroi.
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In der siebzehnten Folge des Podcasts PIKę mit dem Publizisten Veton Surroi, der Dramatiker Jeton ist eingeladen...-
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