Der Gewerkschaftsverband Radio Kosovo und die unabhängige Gewerkschaft RTK haben ihre Besorgnis über die finanzielle Lage des öffentlich-rechtlichen Senders zum Ausdruck gebracht, nachdem der Gerichtsvollzieher im Fall der Sendung „Wer wird Millionär?“ über eine Million Euro vollstreckt hat.
Laut ihrer Reaktion hat diese Entwicklung RTK in eine alarmierende Lage gebracht und gefährdet den normalen Betrieb der Institution sowie die Gehälter hunderter Mitarbeiter.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenDie Gewerkschaften haben betont, dass RTK bereits jetzt mit einem Mangel an finanziellen Mitteln zu kämpfen hat, um grundlegende Verpflichtungen gegenüber dem Programm und den Mitarbeitern zu erfüllen, und dass dieser finanzielle Schlag ihrer Ansicht nach die bestehende Krise nur noch verschärft.
„Zu einem Zeitpunkt, an dem RTK bereits mit einem unzureichenden Budget zur Erfüllung grundlegender Verpflichtungen gegenüber dem Programm und den Mitarbeitern konfrontiert ist, verschärft dieser finanzielle Schlag die Krise weiter und sorgt für große Unsicherheit unter den Mitarbeitern“, heißt es in der Stellungnahme.
Sie haben den Vorstand von RTK aufgefordert, dringend alle institutionellen und rechtlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Stabilität des öffentlich-rechtlichen Mediums zu gewährleisten und die Gefährdung der Gehälter der Angestellten zu verhindern.
„Die Mitarbeiter von RTK sollten nicht die Folgen falscher Managemententscheidungen oder geerbter institutioneller Probleme tragen müssen“, heißt es weiter.
Die Gewerkschaften forderten außerdem volle Transparenz von der Geschäftsführung und dem Vorstand von RTK hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Bewältigung der finanziellen Situation ergriffen werden sollen.