Die Gewerkschaft der Radio- und Fernsehschaffenden des Kosovo (RTK) hat einen Brief an den amtierenden Premierminister Albin Kurti geschickt und um ein dringendes Eingreifen bei der Verteilung des RTK-Budgets gebeten.
In dem Schreiben heißt es, RTK befinde sich in einer tiefen institutionellen und finanziellen Krise, während die Gewerkschaft darauf hingewiesen habe, dass die Institution keinen funktionsfähigen Vorstand habe, die Position des Generaldirektors vakant sei und die Leitung von RTK von einem Interimsdirektor aufrechterhalten werde.
„Derzeit erhalten über 700 RTK-Mitarbeiter keine Gehälter mehr, und hinter ihnen stehen ebenso viele Familien, die für ihren Lebensunterhalt auf dieses Einkommen angewiesen sind. Diese Situation ist unerträglich geworden und gefährdet nicht nur das Wohlergehen der Mitarbeiter, sondern auch das reibungslose Funktionieren des öffentlich-rechtlichen Informationswesens im Land“, heißt es in dem Schreiben.
Die Gewerkschaft schrieb weiter, dass sie fordert, dass analog zu den Lohnsteigerungen in anderen Sektoren auch das Budget für die Gehälter der RTK erhöht wird.
„Wir als Gewerkschaft streben nichts anderes an als konkrete und rechtliche Lösungen. Wir sind nicht an Auseinandersetzungen oder politischen Interpretationen interessiert – uns geht es um die Bezahlung der ehrlichen Arbeit der RTK-Mitarbeiter, die trotz aller Schwierigkeiten monatelang engagiert ihren Dienst verrichtet haben“, so die Gewerkschaft.
Er hat auch einen Brief an das Parlament geschickt, in dem er ebenfalls dringende Maßnahmen für RTK fordert.
„Wir fordern die Versammlung der Republik Kosovo auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um diese Situation zu lösen und das rechtmäßige und ununterbrochene Funktionieren von RTK im Einklang mit dem Gesetz und der öffentlichen Verantwortung gegenüber den Bürgern zu gewährleisten.“