Die Eröffnungsrede im Verfahren gegen den ehemaligen CEO der KEK, Nagip Krasniqi, und den Anwalt Isuf Zejna, denen Amtsmissbrauch vorgeworfen wird, wurde verschoben, berichtete „Oath for Justice“.
Der zuständige Richter, Rrahman Beqiri, gab bekannt, dass Krasniqis Verteidiger, Rechtsanwalt Ibrahim Vyrtut Ibrahimaga, dem Gericht per E-Mail mitgeteilt hat, dass er aus familiären Gründen nicht an der Anhörung teilnehmen kann.
Krasniqi wird zusammen mit Zejna und Ymer Dragusha des Amtsmissbrauchs beschuldigt, wodurch dem Staatshaushalt ein Schaden von rund 37 Millionen Euro entstanden sei.
Gegen Nagip Krasniqi läuft derzeit ein weiterer Korruptionsprozess; er wurde am 8. Oktober 2024 für unschuldig erklärt.