Das albanische Außenministerium hat auf den Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Serbien und sein Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić reagiert. In der Stellungnahme des Außenministeriums heißt es, dass der Besuch von Präsident Selenskyj in Serbien in erster Linie den Interessen der Ukraine diene.
Die Stellungnahme besagt, dass Albanien die territoriale Integrität der Ukraine ebenso unterstützt wie die Souveränität und Unabhängigkeit des Kosovo. Laut dem albanischen Außenministerium ist jeder Schritt positiv, der Serbien dabei hilft, sich weiter vom russischen Einfluss zu lösen und sich Europa anzunähern.
Während seines Aufenthalts in Serbien behauptete Selenskyj, Serbien habe nicht die Absicht, Kosovo anzuerkennen.
Darin wird ferner erklärt, dass Frieden auf dem Westbalkan und die Akzeptanz der Unabhängigkeit des Kosovo als unumkehrbare Realität unerlässlich seien.
„Wir vertreten die feste Überzeugung, dass Serbien und Kosovo einer gemeinsamen europäischen Zukunft angehören. Die Normalisierung ihrer Beziehungen, die letztlich zur gegenseitigen Anerkennung führen sollte, würde Serbien nicht schwächen. Im Gegenteil, sie würde dazu beitragen, eines der schmerzlichsten Kapitel der jüngeren Geschichte unserer Region abzuschließen und den Weg für echte Versöhnung, gute nachbarschaftliche Beziehungen und dauerhaften Frieden zu ebnen. Der Westbalkan braucht diese positive Energie heute, vielleicht mehr denn je. Der Besuch von Präsident Selenskyj in Serbien dient in erster Linie den Interessen der Ukraine. Das ist verständlich und legitim“, heißt es in der Antwort unter anderem.
ebenfalls Kosovo muss die Ukraine weiterhin vorbehaltlos unterstützen.Während seines Besuchs in Serbien erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass sich die Position seines Landes hinsichtlich der Nichtanerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat nicht geändert habe und dass es die territoriale Integrität Serbiens respektiere.
Kosovo ist eines der Länder, die die Ukraine seit Beginn des Krieges mit Russland im Jahr 2022 kontinuierlich unterstützt haben. Kosovo erklärte sich bereit, ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen, startete ein Programm für ukrainische Journalisten, verhängte Sanktionen gegen Russland und leistete humanitäre und medizinische Hilfe.
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