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Die Serben laden Kurti ein, ihre Gemeinden zu besuchen

Verschiedene Vertreter von Gemeinden mit serbischer Mehrheit wie Graçanica, Partesh und Novobërda sagen, dass der Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, sie gerne besuchen könne, „aber nur, wenn er eine gute Absicht hat“.

Demnach sei die Regierung Kurti 2 seit ihrem Amtsantritt 100 Tage alt und habe keine Gemeinde mit serbischer Mehrheit im Kosovo besucht, schreibt Kossev am Donnerstag.

„100 Tage sind kein langer Zeitraum, aber ein Versprechen ist ein Versprechen.“ Ich denke, dass die Initiative von der Regierung und dem Premierminister oder seinem Team ausgehen sollte. Wenn nicht der Premierminister, könnte es zunächst einmal jemand aus seinem Team sein“, sagte Dejan Radivojevic vom Forum für Entwicklung und multiethnische Zusammenarbeit (FDMC) und bezog sich dabei auf Kurti während des Vorwahlkampfs, mit dem er Kontakt aufnehmen wird die Serben im Kosovo ohne Vermittlung. von Serbien.

Bei einem runden Tisch im Medienzentrum in Çaglavicë waren auch Beamte mehrerer Gemeinden anwesend.

Der Katasterdirektor der Gemeinde Graçanica, Nebojsha Periq, sagt, dass man in dieser Stadt gastfreundlich sei.

„Wir in Graçanica sind gute Gastgeber, aber auch in anderen Gemeinden mit serbischer Mehrheit.“ „Jeder, der gute Absichten hat, ist willkommen“, sagte Periq, berichtet Kossev.

Sogar Ivica Jançiq, ein Beamter der Gemeinde Partesh, wartet auf Kurts Besuch.

„Meine persönliche Meinung ist, dass Kurti Partesh besuchen sollte, um persönlich über die Probleme einer kleinen Gemeinde informiert zu werden“, sagte Jançiq.

Und Zoran Cvetkovic aus Novobërda sagt, dass die Bevölkerung auf die versprochenen Veränderungen warte.

„Die Bevölkerung wartet auf einige Veränderungen, die er ihr versprochen hat.“ Neue Investitionen werden erwartet. Unsere Gemeinde ist sehr arm. „Jede Investition ist willkommen“, sagte Cvetkovic, ein Beamter der Gemeinde Novorbërde.

Laut einem an diesem Tisch vorgelegten Bericht sagten die in diesen Gemeinden befragten Serben, dass ihre Probleme von den gewählten serbischen Vertretern in den Institutionen des Kosovo und nicht von den Albanern gelöst werden sollten.

FDMC-Direktor Radivojevic sagt, das sei ein Fehler.

„Das ist ein totales Paradoxon. Jeder, der in der Regierung sitzt, muss sich gegenüber allen Gemeinschaften verantworten, denn dies ist seine Aufgabe und nicht der Wunsch oder die Meinung einer Gemeinschaft. Auch hier muss Kurti anfangen, den ersten Schritt machen“, sagte Radivojevic.