Halil Matoshi, Medienberater im Kabinett des Premierministers des Kosovo, Ramush Haradinaj, hat in einer Erklärung für Koha.net über die Position der Regierung des Kosovo zum Tod von Astri Dehari berichtet.
Die Familie des Verstorbenen und sein Anwalt Tomë Gashi wiederholten während einer heute abgehaltenen Medienkonferenz ihre Bitte an Premierminister Ramush Haradinaj, einem Schweizer Institut die Durchführung unabhängiger Untersuchungen dieses Todesfalls zu ermöglichen.
Die Familie Dehari hat unter anderem erklärt, dass sie an die größere Sensibilität von Premierminister Haradinaj im Hinblick auf Astrits Tod glaubt und von ihm erwartet, dass er einem Schweizer Institut die Untersuchung seines Todes gestattet. Sie sagten auch, dass das Engagement dieses Instituts nur in den Händen von Haradinaj liege.
Unterdessen sagte Matoshi, dass die Haradinaj-Regierung entschlossen sei, diesen Fall international klarzustellen.
„Der Premierminister der Republik Kosovo, Ramush Haradinaj, ist entschlossen, diesen Fall mit internationaler Expertise zu lösen“, sagte Matoshi gegenüber Koha.net.
Er fügte hinzu, dass Haradinaj sogar Mittel für eine internationale Untersuchung bereitgestellt habe und dass diese Regierung seiner Meinung nach ihre Aufgabe erfüllt habe.
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„Die Haradinaj-Regierung hat in der Sitzung vom 3. November 2017 50 Euro für eine internationale Untersuchung des Dehari-Falls bereitgestellt. „Diese Regierung hat also ihren Teil der Arbeit erledigt“, fügte er hinzu.
Wir erinnern uns, dass Astrit Dehari am Nachmittag des 5. November 2016 in seiner Zelle im Internierungslager in Prizren starb. Unterdessen wurde für morgen ab 15:00 Uhr ein Protestmarsch der Vetevendosje-Bewegung in der Nationalbibliothek des Kosovo angekündigt.