Die kosovarische Polizei leitete am 30. Juli im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mitrovica eine Untersuchung ein, um zu ermitteln, ob sich im Ujman-See Unterwasserstromleitungen befinden. Die Ermittlungen begannen, wie die Polizei mitteilte, nach Aussagen des Präsidenten des kosovarischen Fischerverbandes zu den Stromleitungen.
Die Polizei gab bekannt, dass sie den Vorsitzenden des Fischerverbandes am Freitag verhört habe. Dieser habe erklärt, dass ihm bei einer Aktion zur Entfernung illegaler Boote Drähte im Wasser aufgefallen seien, die, wenn sie aktiviert würden, eine Gefahr für die Bürger darstellen könnten.
„Die Polizei hat außerdem ein Video zu diesem Fall erhalten. Unmittelbar nach Erhalt der Informationen führte die Kontrolleinheit der Wassergrenze Vor-Ort-Kontrollen durch, bei denen festgestellt wurde, dass diese Leitungen nicht an das Stromnetz angeschlossen sind und keine Gefahr darstellen. Außerdem sind der Polizei des Kosovo bisher keine Fälle zu diesem Thema gemeldet worden“, heißt es in der Mitteilung.
Die Staatsanwaltschaft von Mitrovica kam zu dem Schluss, dass keine Elemente einer Straftat vorliegen.
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