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Die kosovarische Polizei hat eine Warnung für Bürger herausgegeben, die nach Nordmazedonien reisen.

Kosovo-Polizei

Foto: Illustration

Die kosovarische Polizei hat kosovarische Staatsbürger, die nach Nordmazedonien reisen, darüber informiert, dass das Nachbarland mit der Einführung einer elektronischen Straßenverkehrsüberwachung namens „Safe City“ begonnen hat. 

Die Überwachung erfolgt mittels intelligenter Kameras und wird in der ersten Phase in Städten wie Skopje, Tetovo und Kumanovo sowie im Korridor 8 und Korridor 10 umgesetzt. 

Die kosovarische Polizei hat mitgeteilt, dass bei Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen, einschließlich solcher aus dem Kosovo, der Fahrer benachrichtigt wird, wenn über das System „Safe City“ ein Verstoß festgestellt wird und er Nordmazedonien betritt oder verlässt. 

„Dieses System wird laut Ankündigung in der ersten Phase in den Städten Skopje, Tetovo und Kumanovo sowie entlang der Korridore 8 und 10 eingeführt. Dort werden Verstöße wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstöße, Falschparken und das Fahren mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug erfasst. Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen, einschließlich kosovarischer, werden bei einem Verstoß gegen die im Rahmen des „Safe City“-Systems festgestellten Vorschriften bei der Ein- und Ausreise nach Nordmazedonien benachrichtigt. Ausländische Staatsbürger haben das Recht, innerhalb von acht Tagen 50 % des Bußgeldes zu zahlen. Bei Uneinigkeit über den Verstoß oder Nichtzahlung wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Ausländer vor dem zuständigen Gericht eingeleitet. Diese Mitteilung richtet sich an alle Bürger und dient dazu, sie über die geltenden Bestimmungen während ihrer Reise und ihres Aufenthalts in Nordmazedonien zu informieren, sie darauf hinzuweisen und sie zur Einhaltung dieser Bestimmungen zu bewegen“, so die kosovarische Polizei.