Der Netz-, Übertragungs- und Marktbetreiber KOSTT hat mitgeteilt, dass aufgrund unzureichender Stromlieferungen von KESCO zur Deckung des Verbrauchsbedarfs das KOSTT-Regelgebiet heute und morgen mit großen und anhaltenden Ungleichgewichten arbeitet, die zeitweise 200 Megawatt übersteigen. Daher hat KOSTT vor Stromreduzierungen gewarnt.
In einem Social-Media-Beitrag gab KOSTT bekannt, alle notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Stromnetzes ergriffen zu haben, darunter die Aktivierung von Ausgleichsenergie und die Durchführung von Intraday-Auktionen. Aufgrund der sehr großen Differenz zwischen Soll- und Ist-Verbrauch reichten diese Maßnahmen jedoch laut Unternehmen nicht aus, um die Ungleichgewichte vollständig zu beseitigen.
In der Mitteilung heißt es, dass diese Abweichungen sich negativ auf das europäische Zusammenschaltungsnetz auswirken und das Risiko für die Systemstabilität erheblich erhöhen, was potenziell schwerwiegende Folgen für KOSTT nach sich ziehen kann, einschließlich Strafmaßnahmen, und das Verbindungsabkommen mit ENTSO-E gefährden könnte.
Unter diesen Umständen hat KOSTT zur Gewährleistung des sicheren Betriebs des Stromsystems und zum Schutz der Integrität des Netzes darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet ist, Lastbegrenzungen bzw. Stromreduzierungen vorzunehmen, soweit dies erforderlich ist und im Einklang mit den rechtlichen und betrieblichen Verpflichtungen steht.
KOSTT hat betont, dass mit der Verbesserung der Lage und der Stabilisierung des Gleichgewichts unverzüglich die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Stromversorgung zu normalisieren.
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